Munki beim Transalp (4. Etappe): Nächte im Bunker

Michael MunklerZeit zum Entspannen: Am fünften Tag des Transalpine-Laufs über die Alpen von Oberstdorf nach Latsch im Vinschgau (Südtirol) ging es gestern im Etappenort Scoul (Unterengadin/Schweiz) etwas ruhiger zu. Das Pensum war durchaus erholsam, denn „nur“ der Bergsprint über sechs Kilometer und 950 Höhenmeter auf den Berg Motta Naluns stand auf dem Programm. In die Zeitwertung eines Teams kommt der jeweils Langsamere.
Am Abend hieß es dann gestern nochmals: ab in den Bunker.

Denn die Camp-Schläfer der Alpenüberquerung sind in der „kombinierten Zivilschutzanlage Scoul“ untergebracht – ein Luftschutzbunker unter der Schule. Eng und ungemütlich ist es da unten und fast ständig läuft die Umluftanlage. Die Schlafkojen in der Art eines Holzregals in drei Etagen übereinander sind gerade mal so groß, dass man mit seinem Schlafsack hineinpasst. Da sind wir froh, wenn heute am frühen Morgen der Startschuss fällt zur sechsten Etappe über 38 Kilometer und 1600 Aufstiegsmeter nach St. Valentin auf der Haide am Reschenpass (Südtirol). Und das Beste: Das Wetter soll weiter gut bleiben. Also ist beste Sicht auf die Eisriesen der Ortler-Alpen garantiert.

AZ-Reporter Michael Munkler, 54, nimmt mit Cousin Karl-Heinz Munkler, 51, den „Transalp“ in Angriff und belegte beim gestrigen Bergsprint in Scuol (6 km/950 Hm) Rang 19. In der Senioren-Klasse liegt das Gespann auf Platz 24.

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