Munki beim Transalp (3. Etappe): Hotel oder Massenlager?

Michael MunklerIn gewisser Weise gibt es auch bei der großen Gemeinde der Transalpinteilnehmer – 350 Zweierteams aus 36 Ländern – eine Zweiklassengesellschaft. Die einen sind die sogenannten Campschläfer, die anderen übernachten in vorher selbst gebuchten Hotels. Die Schlafcamps, die es mit Ausnahme von Lech auch heuer in allen Etappenorten gibt, werden in Schulturnhallen oder in Tennishallen eingerichtet.

Dort ruht dann einer neben dem anderen auf seiner Liegematte im Schlafsack. Dafür zählt man dem Veranstalter 19 Euro pro Nacht, inklusive Frühstück, das von den Etappenorten angeboten wird. Welche Übernachtungsmöglichkeit man bevorzugt, ist in erster Linie Geschmackssache. Sogar Spitzenläufer Dr. Thomas Miksch aus Kempten schläft immer im Camp. Und heuer macht er bereits zum siebten Mal beim Transalpine mit. „Die Camps sind immer direkt im Start- und Zielbereich“, sagt er. Das erspare einem die Bustransfers zu den Hotels. Und außerdem: Man schläft ohnehin nicht so gut bei einem solch langen Etappen-Wettbewerb. Das hängt wohl vor allem mit einer gewissen Grund-Aufgeregtheit zusammen, von der viele Teilnehmer berichten. Fazit: Es gibt wahrlich Möglichkeiten, seinen Urlaub erholsamer zu gestalten. Aber: Langeweile kommt garantiert nicht auf …

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