„Endura Alpen-Traum“: Rennradler hoffen auf Wetterumschwung für morgige Alpenüberquerung

Endura Alpen-Traum, Björn Hänssler
So stellen sich die Radler ihre Alpenüberquerung vor: Mit Sonnenschein und stattliche Kulisse als ständige Begleiter. Das Bild wurde uns von den Veranstaltern zur Verfügung gestellt. Foto: Björn Hänssler

„Boaaah, ist das kühl hier!“ Die Rennradler, die sich heute morgen in die Starterliste des „Endura Alpen-Traum“ in Sonthofen eintrugen, fröstelte es bei Temperaturen um die sieben Grad und Dauerregen. Noch ungemütlicher war es auf dem Hahntennjoch (1894 Höhenmeter): Dort gab’s 15 Zentimeter Neuschnee! Keine schönen Aussichten für die 800 Teilnehmer an der Alpenüberquerung von Sonthofen nach Sulden/Südtirol, oder? Helmut Maier von der Stadt Sonthofen nimmt’s gelassen: „Wir hoffen auf den vorhergesagten Wetterumschwung  für den Start am morgigen Samstag um sieben Uhr. Eine Streckenänderung ist nicht im Gespräch. Wir sind zuversichtlich. Mittlerweile hat es bei uns schon zum Regnen aufgehört. Das wird schon“, sagt der 57-Jährige, der auch im eigenen Interesse  auf Sonnenschein hofft. Mit insgesamt acht weiteren Radlern vom Biketeam Sonthofen tritt er bei der Premiere des von „Plan B“ veranstalteten Events in die Pedale. „Ich nehme einen kleinen Rucksack mit Wechselklamotten sowie Handy, Notfall-Gel und -Riegel mit. Beim Start versuche ich es mit kurzem Funktionshirt und Windbreaker. Zudem gibt’s Melkfett auf die Haut. Das schützt vor Kälte vor allem bei den Abfahrten“, erzählt der erfahrene Radler.

Vor dem Schnee am Hahntennjoch hat er keine Sorge: „Der ist jetzt schon beseitigt und bis morgen sowie geschmolzen“, meint Maier soeben. Übrigens: Für Teilnehmer die auf der Langstrecke (250 Kilometer) oder auf der kürzeren Distanz von Landeck nach Sulden (150 Kilometer) aufgeben müssen, halten die Veranstalter fünf Kleinbusse bereit, um diese abholen zu können, sagt Maier. Er hofft darauf, dass niemand davon Gebrauch machen muss. „Die Radler kommen ja nicht untrainiert hierher“, sagt er.

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