Zürichseeschwimmen: Dunkle Wolken, 18 Gels und Happy End nach 26,4 Kilometern

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Selbstversuch der besonderen Art: Beim Zürichseeschwimmen blieb dem Reporter nichts erspart. Die bangsten Minuten gab es bei Sturmwarnung 1 mit dunklen Wolken und drohendem Gewitter auf Höhe Meilen nach 14 von 26, 4 Kilometern. Fotos: Anne-Sophie Weisenbach

Es war ein Tag voller Höhen und Tiefen. Einer, den man nie vergisst. Denn diesmal war allgaeu-ausdauer.de mittendrin. Im Wasser. Beim Zürichseeschwimmen über 26,4 Kilometer von Rapperswil nach Zürich.  Ein Jahr lang habe ich dafür trainiert. Ebenfalls mit Höhen (178 Kilometer im Juni) und Tiefen (kaputte Schultern im Juli). Doch am Schluss hat es irgendwie gereicht. Nach 9:06 Stunden erreichte ich taumelnd das Ziel. Auf Platz acht in der Hauptklasse der Männer ohne Neoprenanzug und somit bester Deutscher (so erzähl’ ich es meinen Enkeln…). Oder, nüchtern betrachtet, als Vorletzter in der Männer-Hauptklasse ohne Neoprenanzug, in der sonst kein Deutscher mitschwamm (bitte niemals meinen Enkeln verraten…). Anbei ein bewegter Tag in Bildern.

P.S.: Den Sieg beim 26. Internationalen Self-Transcendence Marathon-Schwimmen holte sich der Australier Oliver Wilkinson in 6:56:36 Stunden. Ein super Ergebnis aus Allgäuer Sicht gelang, wie Ihr heute sicher schon im Allgäu-Sport gelesen habt, Friderike “Fritzi” Wachs vom ASV Hegge. Die 47-Jährige stellte in der Klasse ab 40 Jahre mit Neoprenanzug einen neuen Rekord in 8:14:22 Stunden auf. Wobei sie die letzten fünf Kilometer im warmen Wasser des Zürichsees sogar ohne ihren Neo schwamm!

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