Startplatzgewinnerin Bettina Stracke: „Mein (kleines) Abenteuer auf einer traumhaften Strecke“

IMG_3873
Bettina Stracke meisterte den Marathon in Sonthofen. Archiv-Foto: privat

Bettina Stracke aus Hohenbrunn schreibt ganz schön fix: Gestern meisterte sie in 5:39 Stunden den Marathon in Sonthofen, für den sie einen Startplatz bei uns gewonnen hatte – heute schildert sie uns in einer Mail bereits ihre Eindrücke vom „Allgäu Panorama Marathon“:

Hey liebe Leser von allgaeu-ausdauer.de,

ich bin mit müden Beinen aber glücklich aus dem Allgäu zurück und möchte mich ganz herzlich bedanken für das tolle Erlebnis. Es war mein erster Bergmarathon, aber bestimmt nicht mein letzter. Im Gegenteil, der Allgäu Panorama Marathon 2014 steht schon in meinem Kalender und dann habe ich mir auch eine längere Vorbereitungszeit vorgenommen als nur 6 Tage, die zwischen dem Startplatzgewinn und dem Start lagen 🙂

Aufgefallen ist mir besonders die nette, entspannte Stimmung unter den Läufern und die gute, sympathische Organisation. Die Strecke ist einfach traumhaft und ich denke, für den ersten Bergmarathon ist sie auch ganz gut geeignet, da die größten Steigungen in der ersten Hälfte sind und man sich so das Rennen ganz gut einteilen kann. Ich hatte natürlich keine Ahnung, was auf mich zukommt und ob ich es überhaupt schaffen würde. Schließlich habe ich null Kilometer im Gelände trainiert, meine Läufe waren alle flach und auch nicht wirklich lang. Es war einfach ein kleines Abenteuer. Mein erstes Ziel würde es sein, den Cut-Off in Grasgehren zu schaffen. Da ich mit ein paar Verletzungen angereist war, hatte ich mir auch vorgenommen, in Grasgehren auszusteigen, falls ich Schmerzen haben würde.

Aber die Ablenkung durch die grandiose Landschaft und die abwechslungsreiche Strecke trugen wohl dazu bei, dass meine Zipperlein nicht besonders beachtet wurden und in Grasgehren kam ich zu meiner Überraschung mit einem Puffer von 30 min auf das Zeitlimit an.
Daher habe ich dort erstmal schön Pause gemacht und das Kuchenbuffet geplündert. Außerdem habe ich meine Schürfwunden ausgewaschen, denn ich bin an einer Stelle durch Unachtsamkeit gestolpert und ein Stück den Weg runtergekugelt. Hinter Grasgehren ging es entspannt weiter, denn nun wusste ich, dass ich im Zeitlimit ankommen würde, wenn nichts passierte. Die lange Bergabpassage bei km 24 bis 28 war das härteste an dem Lauf und hat meine Oberschenkel gekillt. Die Folgen spüre ich heute.

Aber gut, ich weiß, was ich nächstes Jahr trainiere! So war ich froh, dass die letzten Kilometer einigermaßen flach dahin gingen und ich konnte nochmal ein bisschen das Tempo erhöhen und nach 5:39 h glücklich und zufrieden ins Ziel einlaufen.

Vielen Dank nochmal und liebe Grüße!

Bettina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.