Expertentipp von Johannes Rydzek: Skiroller sorgen für Spaß und Speed im Training

FIS Sommer Grand Prix Nordische Kombination
Auf Skirollern bestens unterwegs: Johannes Rydzek (vorn) vom SC Oberstdorf hat beim Sommer-Grand-Prix in seiner Heimatgemeinde in den vergangenen Jahren vier Tagessiege erzielt. Vergangenes Wochenende wurde er in Oberwiesenthal dritter im Team-Sprint mit Weltmeister Eric Frenzel. Ab Donnerstag greift er erneut in Oberstdorf an. Archiv-Foto: Charles Abarr

Wer sich nach Abwechslung im Ausdauertraining sehnt, für den hat Johannes Rydzek einen Tipp parat: “Versucht es mal mit Skirollern. Macht unheimlich Spaß und bringt ordentlichen Speed”, sagt der Nordische Kombinierer vom SC Oberstdorf, der im Team-Wettbewerb die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Vancouver gewann.

Der 21-Jährige ist von Donnerstag bis Samstag beim Sommer-Grand-Prix der weltbesten Kombinierer in Oberstdorf im Einsatz. Nach den Springen auf der Großschanze (Freitag und Samstag ab 18 Uhr) heizen die Wintersportler beim “Night Race” (Freitag, 20.30, 10 Kilometer; Samstag 20.30 Uhr, 15 Kilometern) auf ihren Skirollern durch die Straßen der Gemeinde.

“Auf ebener Strecke sind wir mit etwa 20 Kilometern pro Stunde unterwegs. Bergab sind es um die 60 km/h”, sagt der Profi, der die Skiroller auch Läufern, Radlern und Triathleten als “schöne Abwechslung” emphielt. Die Roller kosten um die 200 Euro. “Im Gegensatz zur Loipe sinkt man nicht ein. Die Kraftübertragung ist besser als auf Schnee”, macht er auch jenen Ausdauersportlern Mut, die sich fürs Ski-Langlaufen (noch) nicht begeistern.

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