Hamza „Hammerhart“: Nur ein Gewitter konnte ihn stoppen

Gab alles, doch es sollte nicht sein: Hamza Bacirkioglu wurde am Bodensee von einem Unwetter gestoppt. Fotos: bodenseequerung

Nicht nur in Schwimmerkreisen hat sich Hamza Bakircioglu aus Sonthofen reichlich Respekt verschafft: Doch der Bodensee fuhr alle Geschütze auf, um den zweiten Durchritt innerhalb eines Monats zu verhindern. Nach dem erfolgreichen „Erstlingscrossing“ von Christof Wandratsch nach den strengen Regeln der „Bodenseequerung“ wurde Hamza von einem Unwetter nach 56  von 64 Kilometern von einem Gewitter gestoppt.

Anfangs herrschte noch gute Stimmung bei der Support-Crew. Doch auch ihr war klar: Sicherheit geht vor…
… und das war angesichts dieses Bildes auch die richtige Entscheidung.!

Das Risiko für Schwimmer und die Crew sei zu groß gewiesen, hieß es von Seiten des Veranstalters. „Ich wäre noch fit gewesen. Die acht Kilometer hätte ich noch ganz langsam runtergeschwommen“, sagte Bakircioglu zur Allgäuer Zeitung. Andererseits sah er nach über 26 Stunden auf seinem Weg von Bodman nach Bregenz ohne Unterbrechung im Wasser auch selbst die Gefahr: „Als es immer mehr blitzte, dachte ich dann auch, jetzt gehst du lieber raus“, sagte Hamza, der im nächsten Jahr einen neuen Versuch starten will.

So oder so: Die Allgäuer Ausdauersportler ziehen auch vor der jetzigen Leistung den Hut: „Hamza, das war einfach hammerhart!“

P.S. Spenden für das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach kann man immer noch – mehr darüber lest Ihr unter www.vonwellezuwelle.bodenseequerung.de.

4 Gedanken zu „Hamza „Hammerhart“: Nur ein Gewitter konnte ihn stoppen“

  1. Wahnsinnsleistung!!!, schade, dass das Wetter die letzten 8 km verhindert hat. Bin mir sicher, dass der Hamzi die drauf gehabt hätte!

  2. Mann. ist das bitter. Aber Hut ab, dass der Verstand gesiegt hat. Gesundheit ge vor. das macht ihn zum wahren Helden. Nächstes Jahr meints der Wettergott hoffentlich besser mit ihm. Gepackt hätt er es bestimmt.

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