Das etwas andere Training: Barfußlauf in Indonesien

Laufen, Kevin Key
Kevin Key vom Team “b_faster” beim Sprintduell auf Lombok, der Nachbarinsel von Bali. Foto: Robin Key

Achtung, diese Bilder haben hohen Neidfaktor für alle Daheimgebliebenen! Lauftalent Kevin Key vom Team “b_faster” aus Kempten hat sie uns geschickt. Der 21-Jährige war mit seinem Bruder und einem Kumpel dreieinhalb Wochen in Indonesien unterwegs – und hat dabei ein Lauftraining der etwas anderen Art absolviert. Auf Lombok, einer zu Indonesien gehörenden Insel, begegnete er einer Gruppe von einheimischen Kindern und Jugendlichen, die zu kleinen Sprintduellen antraten. Prompt wurden auch die drei deutschen Urlauber herausgefordert. “Die haben uns hergewunken und wollten, dass einer von uns auch gegen einen von ihnen rennt. Ich hab mich dann zur Verfügung gestellt und musste gleich gegen den Schnellsten von ihnen rennen”, schreibt Kevin in seiner Mail an allgaeu-ausdauer.de. Und wie endete der Leistungstest im Barfußlauf am Strand?

Kevins ehrlicher Kommentar: “Ich hab’ knapp verloren. Aber das war nicht schlimm. Die 50 Meter sind halt nicht meine Strecke. Es hat trotzdem Spaß gemacht”, meint der Newcomer, der heuer beim Halbmarathon in Würzburg mit einer Zeit von 1:18 Stunden auf sich aufmerksam machte.

Im Urlaub – nach bestandenem Fachabitur –  ließ er es verdientermaßen eher piano angehen und lief selten mehr als zehn Kilometer. Dafür aber an den schönsten Plätzen. “Mein Training hab ich an den Strand verschoben, allein schon wegen der überfüllten Straßen. Die waren voll mit hupenden und stinkenden Autos und Rollern. Am Strand war es mir da schon lieber. Da wars um einiges ruhiger und wunderbar, aber halt schon morgens und auch am Abend ziemlich heiß – mit Temperaturen über 30 und hoher Luftfeuchtigkeit. Das Laufen auf Sand war unter diesen Umständen also kein Zuckerschlecken!”

Image2Wie es sich auf Kevins Form ausgewirkt hat, werden wir bald sehen: Der angehende Student an der FH Kempten (E-Technik) startet am Sonntag, 22. September, beim Voralpenmarathon in Kempten über 30 Kilometer. Spätestens dann wird er notgedrungen auch wieder die Schuhe schnüren. “Ans Barfußlaufen hätte ich mich echt gewöhnen können”, meint der Strandläufer nach seiner Rückkehr ins Allgäu.

 

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