Radmarathon im Tannheimer Tal: Hand in Hand ins Ziel

Tannheimer Radmarathon
Fotos: Marco Felgenbauer, OK-Team

Drei Siege in drei Jahren. Das ist die Bilanz von Stefan Kirchmair beim Rad-Marathon im Tannheimer Tal. Am Sonntag gewann der 24-jährige Österreicher die 230-Kilometer-Runde in 6:16:53 Stunden und holte damit bei der fünften Auflage des Rad-Marathons das Tripple. Allerdings gehörte ihm der Sieg nicht alleine. Kirchmair, der fürs Peto Höpperger Top Team Tannheim in die Pedale tritt, fuhr Hand in Hand zusammen mit zwei Konkurrenten Emanuel Nösig (Union-Sporthütte.at) und Stefan Oettl (Team Corratec-Quest) mit neuem Streckenrekord über die Ziellinie.


Ein Traum ist übrigens für den Kemptener Ingo Reichart in Erfüllung gegangen. „Ich wollte aufs Podest fahren“, freute sich der 38-Jährige. Das hat er nun geschafft. In 3:08,11 Stunden überquerte er nach 130 Kilometern die Ziellinie und wurde Fünfter sowie in seiner Altersklasse Dritter.

Und als hätten sie sich abgesprochen: Seine Freundin Celine Kemker (26) kam bei ihrer 230 Kilometer-Premiere in 7:15,48 Stunden ebenfalls als Fünfte sowie in ihrer Altersklasse als Dritte ins Ziel. „Das ist der absolute Zufall und Wahnsinn zugleich. Ich hatte überhaupt keine Erwartungshaltung“, freute sich die Kemptenerin über den Doppelerfolg. Ausführlicher Bericht folgt morgen in der Allgäuer Zeitung.

P.S.: Und wie hat Euch der Radmarathon gefallen? Schreibt uns Eure Eindrücke in den Kommentaren. Olaf hat schon mal losgelegt. Hat er Recht mit seinem Fazit? Wir sind gespannt auf weitere Meinungen!  RM_45(sine)

 

4 Gedanken zu „Radmarathon im Tannheimer Tal: Hand in Hand ins Ziel“

  1. Der Radmarathon im Tannheimer Tal ist schon in den wenigen Jahren sehr schnell ein sehr gutes Event mit einer tollen Stimmung in den Teams aber vor allem auch an der Strecke geworden. Die Strecke des Radmarathon ist einfach wunderschön und in der 230 km Runde eine schöne Herausforderung.

  2. Es war mein erster Radmarathon über eine solche Distanz und es war super. Bis zum nächsten Jahr heißt es fleißig weitertrainieren und noch besser werden.

    1. Für mich ist Sport ein Teil meines Lebens.-nur wenn es bei der Startaufstellung bei einem Teilnehmer ums Überleben geht, finde ich es mehr als rücksichtslos wenn der Veranstalter nicht dafür sorgt dass der Rettungswagen durchkommt und die planmäßige Durchführung des Startes wichtiger ist…so geschehen beim diesjährigen Tannheimer Radmarathon. Traurig aber wahr…

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