Für Euch unterwegs: „Schnelle Allgaier“ testen den Seenlauf

Ein Teil des Teams „schnelle Allgaier“ aus Memmingen war beim neuen Seenlauf im Einsatz (von links): Wolfgang Singer, Huber Nägele, Monika Thoma, Margit Wagner, Rudi Wagner.

 

Der Seenlauf im Tannheim Tal feierte Premiere – und eine Gruppe vom Läuferteam „Schnelle Allgaier“ aus Memmingen war bei unseren Tirolern Nachbarn mit von der Partie. Was lief gut? Was war ausbaufähig? Team-Coach Wolfgang Singer schildert für allgaeu-ausdauer.de seine Eindrücke. Der 58-jährige Logopäde kam in 1:57:25 auf Platz 58 ins Ziel und wurde damit Dritter in seiner Altersklasse.

Das Panorama: Die Kulisse ist herrlich und defitiniv empfehlenswert. Highlight für mich war die Passage rauf zum Vilsalpsee. Wegen der Steinschlag-Schäden auf der Strecke konnte man ihn zwar leider nicht umrunden. Dennoch: Allein schon der Weg dorthin und wieder zurück ist die Mühen wert!

Der Kurs: Eines sollte man trotz der tollen Kulisse wissen: Bestzeiten kann man hier nicht laufen – dafür gibt es einige Höhenmeter zuviel. Ich empfand den Lauf als anspruchsvoll und in jedem Fall anstrengender als einen Stadtlauf.

Die Zuschauer: Einige Wanderer feuerten uns entlang der Strecke an. Klar, ist die Stimmung bei einem großen Lauf eine ganz andere. Aber dafür war im Ziel in Tannheim einiges los. Fazit: Das passt!

Die Organisation: Ich fand, dass die Premiere insgesamt sehr gut organisiert war. Die Verpflegungsstationen ließen keine Wünsche offen. Ganz toll war, dass die Organisatoren eine Läuferin, die aufgeben musste, ohne Umstände mit einem Shuttle bis ins Ziel fuhren. Das gibt’s nicht überall! Generell hat mir und auch anderen gefallen, dass der Lauf in diesem Jahr  kleiner ausfiel. Das ermöglichte auch Hobbyläufern, sich weiter vorne zu platzieren.  Positiv hinzu kam, dass es auch in den Alterklassen eine Siegerehrung gab. Das spornt an! Auch die Tombola hat mit tollen Preisen aufgewartet. Nicht ganz so gelungen empfand ich allerdings die Verpflegung im Ziel. Es gab nur Wasser und Bananen. Kann man so machen. Aber ich finde: Da hat das Verhältnis von Preis und Leistung (noch) nicht ganz gestimmt.

Gesamteindruck: Der Lauf hat Potenzial und ist empfehlenswert. Für die Premiere gibt’s von mir die Note 2.

P.S.:  Die Laufgruppe „Die schnellen Allgaier“ fand sich vor vier Jahren über ein Marathon-Projekt von Sport Reischmann zusammen. Mittlerweile nehmen zwischen 20 und 38 Läufer am Training teil. Neue Interessenten sind jederzeit willkommen. Trainiert wird am Dienstag und Donnerstag jeweils ab 18.30 Uhr. Treffpunkt ist das Fußball-Stadion in Memmingen. Am Sonntag stehen lange Läufe (zwei bis drei Stunden) auf dem Programm, die kurzfristig vereinbart werden. Derzeit bereitet sich die Lauf-Combo auf den Marathon in Berlin vor. 

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