Eisenhart: Zwei Allgäuerinnen lösen WM-Ticket für Hawaii

Keine Frage: Der Allgäu-Triathlon am Samstag ab 7.25 Uhr in Immenstadt zieht die Ausdauer-Dreikämpfer in den Bann. Dennoch sei ein kleiner Blick zurück erlaubt. Und zwar auf bemerkenswerte Allgäuer Ironman-Ergebnisse, die zuletzt in den Amateurklassen erzielt wurden. So haben zwei eisenharte Frauen in ihren Altersklassen bereits jetzt das Ticket für die Weltmeisterschaft im Oktober auf Hawaii in der Tasche.

Allen voran Manuela Heimerl vom Lauf- und Triathlon-Club (LTC) Wangen. Die 30-jährige Gesundheits- und Klangenpflegerin gewann beim Ironman Austria in Klagenfurt in ihrer Altersklasse in 9:32:09 Stunden. Eine Zeit, mit der sie sich sogar bei den weiblichen Profis unter den Top Ten platziert hätte!

Sie verbesserte ihre persönliche Rekordmarke um 17 Minuten. “Die Zeit war gigantisch”, freute sie sich. Da dürfte wohl niemand widersprechen. 3,8 Kilometer Schwimmen (54:48 Minuten), 180 Kilometer Radfahren (5:13:14) und 42,195 Kilometer Laufen (3:17:35) bewältigte sie in einem Turbo-Tempo, das seines gleichen sucht und zu der interessanten Frage überleitet, ob einer Athletin aus unserer Region jemals schneller war?

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Eva Übelhör. Foto: Olaf Winkler

Jubel herrschte dieser Tage auch bei Eva Übelhör, 41, vom TV Immenstadt. Ihr gelang – ebenfalls in Klagenfurt – die Hawaii-Quali. Als 17. in der Ak 40 löste sie überraschend das Ticket in 11:43:48 Stunden (Splitzeiten: 1:26:17, 5:45:48, 4:21:36). Nach diesem Meilenstein ihrer persönlichen Karriere könnte sie nun entspannt in ihr Heimrennen beim Allgäu-Triathlon starten, an dem sie zum zehnten Mal in Folge teilnimmt. Doch wer die gebürtige Tschechin kennt, weiß, dass “entspannt” nicht gerade zur ihrem Wortschatz gehört…

Last, but not least noch ein Schwenk zu den Männern: Bei der legendären Challenge in Roth gelang Thomas Haibel vom TSV Moosbach das beste Allgäuer Ergebnis (sofern ich mich nicht verguckt habe…): In 9:42:29 (1:04:33, 5:03:10, 3:26:53) Stunden belegte er mit neuer persönlicher Bestzeit Platz 190 unter 3000 Startern und Rang 56 in der AK 30. Am Start traf er übrigens einen Athleten, den er als “Idol aus Kindheitstagen” bezeichnet: Lothar Leder. Der mittlerweile 42-Jährige tritt in Immenstadt über die olympische Distanz an.

 

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