Rumble in the Jungle: Wittmann Dritter in Brasilien

Dass er nicht nur in der Heimat schnelle Rennen fahren kann, bewies Mountainbiker Robert Wittmann vom RSC Auto Brosch Kempten jetzt in Südamerika. Der amtierende Allgäuer Meister, der zur Zeit beruflich in Brasilien unterwegs ist, kämpfte sich beim  “4 Seasons Bike Marathon” in Sáo Francisco Xavier auf den dritten Platz. “Der Ort liegt atemberaubend auf einer Höhe von rund 1250 Metern – umringt von grünen Bergen”, berichtet Wittmann, der “nur” sein Winterbike mit rund 11 Kilogramm zur Verfügung hatte. Der 28-Jährige ging
bei bestem Wetter auf die lange Strecke  (51 km, 1820 Hhm). Gleich am ersten Berg sei der eine oder andere einheimische Fahrer doch ein wenig erstaunt gewesen, dass da plötzlich ein Allgäuer in der Spitzengruppe mitmischte, so Wittmann: “Ich wusste nicht, wie stark die Jungs hier sind und hab einfach mal Gas gegeben”.

Die technisch teils knifflige Strecke sei “super zu fahren” gewesen. Und abenteuerlich ging es auch zu: Ein Wegabschnitt war mit der Machete in den Dschungel geschlagen worden.  “Da huschte öfter mal was durchs Unterholz” , so Wittmann über seinen ganz persönlichen “Rumble in the Jungle”.

Nach vier Wochen Wettkampfpause und zuletzt reduziertem Training sei das Rennen für ihn mit zunehmender Dauer härter als erwartet gewesen. Wittmann finishte schließlich in 2:35 Stunden auf dem dritten Platz.  “Nach vorne fehlten nur wenige hundert Meter. Ich bin absolut zufrieden”, meinte der Allgäuer. Ein Abenteuer sei der Bike-Marathon in Brasilien allemal gewesen…

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