Ironman Brasilien: Schmid tanzt Samba mit der Konkurrenz

Um etwaigen Diskussionen über regionale Herkünfte gleich vorzubeugen (gell, Tobi A. :-)):  Hier geht es um keinen waschechten Allgäuer. Dennoch ist dieser Erfolg aus dem angrenzenden Oberbayern mehr als erwähnenswert: Stefan Schmid vom Tri Team Schongau hat beim Ironman Brasilien als bester Deutscher mit Platz drei für ein Ausrufezeichen in der noch jungen Saison gesorgt.

Der 26-jährige Profi meisterte in hervorragenden 8:25:02 Stunden die Distanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen. Er musste sich lediglich Sieger Timothy Odonell (USA, 8:01:32) sowie dem Lokalmatadoren Igor Amorelli (Brasilien, 8:19:40) geschlagen geben.

Gegenüber dem Viertplatzierten Argentinier Maro De Elias betrug sein Vorsprung fast sieben Minuten. Nach dem Schwimmen (50:53 Minuten) gelangen Schmid Top-Zeiten beim Radfahren (4:32:44) und Laufen (2:56:04).

Ob er danach genug Kondition für eine Samba-Party hatte, ist bislang nicht überliefert. Fakt ist, dass dieses Ergebnis den deutschen Meister über die Mitteldistanz von 2010 beflügeln dürfte, sein großes Ziel weiter zu verfolgen.

Es lautet seit seinem Wechsel 2011 von den Amateuren in den bezahlten Triathlon-Sport: „Auch bei den Profis will ich in Hawaii ganz oben auf dem Siegerpodest stehen.“

Ein Gedanke zu „Ironman Brasilien: Schmid tanzt Samba mit der Konkurrenz“

  1. Ja, kein Problem! Für den Stefan freut mich der Erfolg riesig! Er wird ja auch nicht als schnellster Allgäuer bezeichnet – wahrscheinlich hätte er als Oberbayer auch etwas dagegen 😉

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